top of page

Auswirkungen der Erderwärmung

Anstieg des Meeresspiegels

Überschwemmungen, Versalzung von Süß- und Grundwasser, Landverluste und Zerstörung von Ökosystemen.

Verlust der Biodiversität

Ein großes Artensterben hat bereits begonnen. Dies wird in ein Massenaussterben der gesamten Tier- und Pflanzenwelt übergehen.

Abtauen der Eisschilde

Erwärmung und Versauerung der Meere. Die Folge ist ein Artensterben und die Zerstörung maritimer Ökosysteme

Anstieg Natur-katastrophen

Zunahme extremer Wetter-phänome wie Hitzewellen, Regenfälle,  Über-schwemmungen, Waldbrände, Tornados und Erdrutschen 

5 vor 12.jpg

Anstieg des weltweiten Meeressiegels

Landverlust

logo_des_ipcc_0_edited.jpg

Bei 2 °C Temperaturerhöhung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit wäre der Anstieg des Meeresspiegels schneller als bei einer Erhöhung um 1,5 °C.

 

Je schneller der Anstieg, desto mehr kommt es zu Überschwemmungen, Versalzung von Süß- und Grundwasser, Landverlusten und Zerstörung von Küsten Ökosystemen an Land. Insbesondere kleine Inseln, niedrig gelegene Küstengebiete und Deltas sind davon betroffen. Diese Verluste sind irreversibel.

Verlust der globalen Artenvielfalt

Artensterben

logo_des_ipcc_0_edited.jpg

An Land sind die Folgen für Biodiversität und Ökosysteme, einschließlich des Verlusts und des Aussterbens von Arten, laut Projektionen bei 1,5 °C globaler Erwärmung geringer als bei 2 °C. 

 

Bei 2 °C verlieren von 105.000 untersuchten Arten 18% der Insekten, 16 % der Pflanzen und 8 % der Wirbeltiere über die Hälfte ihres natürlichen Lebensraums. Bei einer Erwärmung um 1,5 °C wären es nur 6 % bei Insekten, 8% bei Pflanzen und 4% bei Wirbeltieren.

Bei 2 °C ist der Wandel der terrestrischen Land-Ökosysteme in andere Typen fast doppelt so hoch wie bei 1,5 °C.

Abtauen der Eisschilde in Grönland und der Antarktis

Eis  & Gletscher schmelzen

logo_des_ipcc_0_edited.jpg

Ebenso wie die globale Erwärmung haben sich auch der Meeresspiegelanstieg und das Abschmelzen von Gletschern und Eiskappen beschleunigt. In den Jahren von 1961 bis 2003 stieg der Meeresspiegel weltweit jährlich um etwa 1,8 Millimeter. Diese Rate erhöhte sich zwischen 1993 und 2003 auf 3,1 Millimeter. Gebirgsgletscher und Schneebedeckung der Erde haben sich verringert. Gletscher- und Eiskappenschwund (ohne Grönland und Antarktis) haben den Meeresspiegel zwischen 1961 und 2003 um 0,5 Millimeter pro Jahr und von 1993 bis 2003 um 0,77 Millimeter pro Jahr steigen lassen.

Klimaänderungen betreffen ganze Kontinente und Meeresbecken: In der Arktis stiegen die durchschnittlichen Temperaturen seit etwa 1980 doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt (SWIPA, 2011).


Das arktische Meereis schrumpft in seiner durchschnittlichen jährlichen Ausdehnung um 2,7 Prozent pro Jahrzehnt, im Sommer sogar um 7,4 Prozent pro Jahrzehnt. Es erreichte am 16. September 2012 den bisherigen Rekord-Tiefstand von 3,41 Millionen Quadratkilometern. Dies liegt etwa 50 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert der minimalen Sommer-Ausdehnungen des Zeitraumes 1979 bis 2000 (NSIDC, 2012).

Massive Zunahme von Naturkatastrophen

Extremes Wetter

logo_des_ipcc_0_edited.jpg

Wetterextreme und Naturkatastrophen nehmen von Jahr zu Jahr zu. 2020 war leider ein weiteres außergewöhnliches Jahr für unser Klima. Wir haben neue extreme Temperaturen an Land, auf See und besonders in der Arktis gesehen. Waldbrände verzehrten weite Gebiete in Australien, Sibirien, der Westküste der USA und Südamerikas und ließen Rauchwolken den Globus umrunden. Wir haben eine Rekordzahl von Hurrikans im Atlantik gesehen, einschließlich beispielloser Hurrikans der Kategorie 4 in Mittelamerika im November. Überschwemmungen in Teilen Afrikas und Südostasiens führten zu massiver Vertreibung der Bevölkerung und untergruben die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen.

 

Generalsekretär der Globalen Meteorlogen Organisation (GMO) Prof. Petteri Taalas.

Grundlagen 1
Grundlagen 2
Grundlagen 3
Grundlagen
bottom of page